Friday, December 14, 2007

Cloverfield is coming!


Das gibts nur einmal, liebe Leute. Exklusive Vorschau von Cloverfield. Verbreitet diese Botschaft.

Wednesday, December 05, 2007

Manson in Zürich

Das kann ich Euch nicht vorenthalten, auch wenn ich diese Nachricht euch spät überbringe, auch, wenn alles schon vorbei ist, auch, wenn Ihr es bereits kennt.
Denn für Cabaret Voltaire hat sich nicht nur Lenin interessiert, nein, auch die Mischung aus Marlyn Monroe und Charles Manson, nämlich Marilyn Manson.

Er war Ende November in Zürich und hat sich übergeben.

http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/15237215

Danke an <a href=" http://www.blog.de/user/pocemon/">Pocemon</a> für diese kostbare Information!

(Ich bin müde und vertippe mich ständig, jetzt, beispielweise, schrieb ich "kotzbare Infirmation". Ich denke, Dada des Traumes gebärt die Monster)

Tuesday, December 04, 2007

Welcome to the real world.


HPIM0127, originally uploaded by Roshiajin.

Gesehen in der Stadt.

Dada, Merz und überhaupt

über haupt, über kopf und fuss bin ich nun glücklich euch zu sagen, dass ich nun ganz of-fiziell zu einem doktorrand geworden bin.
ich bin noch kein doktor, doch schon am rande.
und ich schreibe, Ihr lieben, ja ich schreibe in meiner doktorarbeit über DADA und MERZ, und das finde ich gut so.
was ist MERZ? MERZ ist die welt im spiegelei. MERZ ist die welt als spiegelei.
was ist DADA? DADA ist die welt als spielerei. DADA ist die welt im spielerei.
aus einem ei schlüpft spielerisch daDAMErz, aus DADA wird MERZ. ohne rückticket.
dem sei es geschehen.

Friday, November 30, 2007

Ent

Neulich geschah es mir zu erfahren, dass Midlife-Crisis erst mit 40 anfängt, wo ich damit bereits um 30 gerechnet hatte. Oh nein... Noch 10 Jahre warten...

Ein Brief von Tagruato. Neues auf Unfiction-Forum

Schon seit Monaten ist es möglich, im Online-Shop von Slusho! verschiedene Slusho!-Fanartikeln zu erwerben. Das haben nun auch mehrere Leute getan, und als ihre Bestellung angekommen war, haben zwei verschiedene Fans sich über die Inhalte gewundert: zusammen mit schon traditionell verschickten japanischen Zeitungen lagen in zwei Päckchen zwei Teile eines zerrissenen Briefes.



(zusammengesetzt von tomathan)

Auf der Vorderseite war Brief mit dem Briefkopf von Tagruato Corp. zu sehen, und ein Text auf Japanisch. Auf der Hinterseite stand per Hand geschrieben:
American, The Chuai station hides a dark secret. Good people are going missing. Expect further communication in the near future. - the Whistle Blower
Der japanische Text sah wie folgt aus:
レべル1腎猫膜員

評議会

サイト外の迪信にっいて
2007年11月24日

近日発生した違法行為のため、全てのサイト外での通信は中央コミュニケーションサンターを通じて行わなければならなくなった。レベル1の??ガ現塢(?)に居合わせ、発信されるメッセージはすべて?貫によって表記されると。

加えて、勤銹時間外の?員は指定された寄宿施設に常時待機すること。

違反行為の目撃、 あるいは容疑を評議会に告知するのを怠ることは、ちゅうあい局の実施要綱の違反とみなす。例外は認めない。
So haben wir (KOZMO, MrTOASTY, JULIA, BACON ARMY, and KOSMOPOL (aka MERZMENSCH) und McPhearson) den japanischen Text mit gemeinsamen Kräften übersetzt (posted by McPhearson).
You obtain, the batten -----
---------------------------------------------------
{TO:} Level 1 Temporary Provision Staff Member
{FROM:} Judgement Council
{SUBJECT: Trusting Those Out of Our Sight}
{DATE:}11/24/2007
----------------------------------------------------
Effective Immediately!

Over the next few days, because of the incident that took place, starting now all letters to the outside will first
pass through our communication center, or they will not go out. Level 1 Personnel? They will remain where they are,
making certain to read the message from start to finish. (How will they know it is authentic, this message that is
dispatched everywhere? When it is inscribed by the 貫.)

In addition, working hard/employment rusted overtime? As for the employees, they will be made to wait in their
appointed lodging facility until told otherwise.

If one witnesses an act of misconduct, and neglects to report it to the Council, Chuai's department bureau will enforce
principles and regard it as a violation. There will be no exceptions.

------------------------------------
PATIENCE PAID OFF. HERE IT IS, THE COMPLETE TRANSLATION. THANKS TO KOZMO, MrTOASTY, JULIA, BACON ARMY, and KOSMOPOL-- McPhearson
Also, ist auf der Chuai Station etwas so richtig schief gelaufen. Ein gewisser "Whistle Blower" (engl für Informant) warnt über einen dunkles Geheimnis, versteckt auf dieser Bohrstation. Und die Kommunikation wird fortgesetzt...

To be continued...

Wednesday, November 28, 2007

Lachpflichtversicherung

Ich wusste nicht, dass eine Erklärung der Haftpflichtversicherungen so
lustig und markaber sein kann...
http://www.reitforum.de/gesetzliche-regelungen-zu-haftung-fahrlaessigkeit-etc-111936.html

(nicht)Grundloses Meckern

Also, ich mag ja nicht meckern, dies stehet mir gar nicht zu. Jedoch wundere ich mich immer wieder aufs Neue über die seltsamen Marketingbluten. Seit einiger Zeit sehe ich beispielweise des öfteren in Mails von GMX eine Werbungssignatur mit dem höchst seltsamen Text:
"Ist Ihr Browser Vista-kompatibel? Jetzt die neuesten
Browser-Versionen downloaden
".

Was ist denn das für eine Logik, bitteschön? Wenn man noch keine Vista als Betriebssystem hat, braucht man sich darüber keine Gedanken zu machen. Wenn man aber Vista bereits hat, dann verfügt man ja schon über einen zwangsinstallierten IE-Browser, von dem man dann ruhig auf Opensource weitergehen kann, wen man es möchte. Also ist diese Werbung erstens anachronistisch, und zweitens marketingstrategisch ziemlich mies. Denn wenn man dem Linke folgt, so kommet man zu einer Browser-Auswahl (IE und Firefox) mit der vorinstallierten GMX- Leiste. Das war's.

Es geht also hier um ein pures client-fishing, oder wie heisst diese Suche nach unerfahrenen Kunden mithilfe deren Unerfahrenheit?

Und folgt man diesem Link wirklich, also
http://www.gmx.net/de/go/browser
entdeckt man diese zwei Browser zum Download bereit, und drunter stehen die besonderen "Neuen Funktionen" mit den Screenshots aus den beiden Browsern ohne eine richtige Zuordnung.

Die Fuktionen sind u.a.:

=>"Komfortabler surfen" - Neuerungen wie RSS-Unterstützung und Tabbed Browsing

wie alt ist eigentlich Tabbed Browsing? 2000 liebte ich Opera-Browser für diese Funktion. RSS-Unterstützung kam dann etwas später, 2005, denke ich.

=>Direkt im Browser suchen

kennen wir alle schon seit Urzeiten, spätestens mit der Nutzung von Firefox vor 3-4 Jahren ist diese google-integrierte Suchleiste sehr praktisch

=>Lesezeichen für Ihre Favoriten

Erstens, ist in diesem Satz der Umstieg von IE (Favoriten) auf Firefox (Lesezeichen) impliziert? Egal auch was hier impliziert wird, hat die Lesezeichen aka Favoriten aka Hotlists der Browser Mosaic im Jahre 1993 erfolgreich eingeführt.

Was ist also neues an diesen Browsern? Nun, dass die GMX-Leiste mitinstalliert ist. Das ist des Pudels Kern.

Tuesday, November 27, 2007

Virales Marketing: das Problem der Belegbarkeit

Mein "Cloverfield"-Artikel bei Wikipedia wurde nun mit dem Hinweis versehen:
Dieser Artikel wurde aufgrund von inhaltlichen Mängeln auf der Qualitätssicherungsseite der Redaktion:Film und Fernsehen eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Film und Fernsehen auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Dabei werden Artikel gelöscht, die nicht signifikant verbessert werden können. Beteilige Dich an der Verbesserung und hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen.
Und als Hinweis hat der Moderator folgendes angemahnt:
Quellen sind Foren und Blogs (WP:QA); zu fanlastig für einen brauchbaren Artikel. Außerdem Glaskugel
Mit "Glaskugel" meint der Moderator wohl die Spekulationen in diesem Artikel. Ich habe sie wie möglich bereinigt. Die Quellen-Angaben sind jedoch schwieriger zu bereinigen.

Der Grund ist, es geht hier um eine neue Unterhaltungsart, "Alternate Reality Game", um die Geschichten, die im Internet keimen, sich entwickeln und sich eventuell abschliessen. Dabei werden sie reichlich dokumentiert und analysiert - aber nur von Blogs und Foren. Die eigentliche "Presse" kümmert sich kaum um diese "Randerscheinungen" der Kultur. Somit sind die Quellen (Blogs und Foren) nicht zitierfähig (wenn es um fundierte Quellenangaben handeln sollte). Wie kann man dieses Dilemma lösen? Entweder bezieht man sich nur auf die renommierte und "glaubwürdige" Quellen, dann findet man kaum was und der Artikel an sich wird aus einer kleinen Beschreibung bestehen. Oder versucht man, die Beschreibung zu entfalten, auf Kosten der konventionellen "Glaubwürdigkeit". Was ist "Glaubwürdigkeit"? Was ist "das Zweifelhafte"?

Ich denke, ausgerechnet die Vertreter aus dem Mediensektor müssten diese Problematik von Kultur der Gegenwart kennenlernen: Brockhaus versus Blogspot, akademische Informationsenge versus polemisches Informationschaos. Keines von beiden ist eine Lösung. Die Lösung liegt in der Synthese...

Tagruato Corp. unbeeindruckt

Nach dem Hack der Website von Tagruato wirkt die japanische Corporation völlig unbeeindruckt. Nach einer streng aussehenden "Under Construction"-Seite mit diesem Logo




wurden die alten Inhalte wiederhergestellt. Keine Hinweise auf die Hack-Angriffe, keine Rechtfertigungen, keine Drohungen. Das ist eine stoische, beinahe samuraische Haltung, die Tagruato da uns präsentiert: "Es gab keine Angriffe, wir sind stark wie immer".

Man munkelt aber, das wäre erst der Anfang des Cyber-Krieges. Man weiss auch nicht, ob der Angriff IG (in game) war, oder von einem Film-Fan verursacht wurde. Auf jeden Fall hat sich auf dem Unfiction-Forum bereits eine Fan-Gruppe zur rebellischen Organisation "The Effect" vereinigt. Und scheinbar hat jemand bereits darauf reagiert, denn der offizielle Blog der Gruppe (http://tagruato.blogspot.com) wird nun von kryptischen anonymen Botschaften heimgesucht.

Ob es andere Fans sind, oder ob sich das Spiel die Wirklichkeit überschwemt (wie im Fall von Rachel "Persephone" Black, über die ich etwas später erzähle), wird sich vielleicht ziemlich bald klären.

Monday, November 26, 2007

Gedanken und Bemerkungen auf dem Weg zur Arbeit

Wenn man die Welt im theologischem (und nicht teleologischen) Sinne betrachtet, so ist sie laut Heiligen Schriften und deren späteren Editionen nichts anderes, als ein immerwährendes liturgisches Besingen von Gottes Schöpfung, ergo Besingen von Gott selbst. Gott hat (man merke das Fehlen des Konjunktivs I in diesem Satz) die Welt erschaffen, und er erfreut sich an seiner eignen Manifestation.

Also ist das menschliches Leben nichts anderes als die aktive Teilnahme an der Liturgie, eine aktive Zustimmung eigenen Fiktivität. Das heisst aber nicht, Gott sei eitel, wie einige zu vermuten glauben, denn man hört des öfteren die Meinung, Gott sei grausam und selbstverliebt, daher lasse er für sich ein Lobeslied singen.

Man lebt ergo singt ergo lebt, nur um das Singen nicht zu verlernen.

***

Ein Obdachloser neben dem Modegeschäft, er steht jeden Morgen vor dem Eingang, ohne sich zu bewegen, mit der aufgezogenen Kaputze... Oft denke ich, es ist ein Mannequin, den man aus der Glasvitrine versetzte, weil er zu wenig glamourös war.

***

Im Züge sitzend beobachtete ich einen kürzlich (vor einigen Jahren) entstandenen Menschen und seine Gebährerin.

Der Mensch betrachtete seine Umgebung des grossen Blickes und bewegte mit seinem Finger gen alle ihn faszinierenden Objekte und Subjekte.

- Mama, tütü! - sprach er, indem er zur U-Bahn auf der gegenüberliegenden Seite blickte.
- Да, Поезд, - korrigierte den Menschen seine Gebährerin in ihrer der Umgebung fremden Zunge.
- Mama, tütü! - wiederholte aber das Kind, ohne der babylonischen Sprachvewirrung Achtung schenken. Ja, führwar, Baby sprach Babylonisch...

***

Im gleichen Zuge sass ein Pärchen, sie am Fenster, er neben dem Durchgang. Sein Rücksack schien vollgestopft zu sein, so dass er öfters Ballance zu verlieren schien und in den Durchgang zwischen den Sesseln umzukippen im Begriff war, doch jedesmal griff seine Herzallerliebste ihn am Kragen und stellte zurecht, so dass sie sich wieder küssten, ohne eine gravitationsbedingte Distanzierung zu erleiden.

***

Ein Kollege und eine Kollegin versuchten unter dem Tisch in eine heimtückisch versteckte Mehrfachsteckdose mehrere Stromkabel einzuschliessen. Doch dies schlug stets fehl, aus welchen Grunden auch immer. So sah man die Füsse beider unter dem Tische liegen und hörte Dialoge, die eines Boccaccio würdig wären:
- Passt es?
- Nein, ich muss nochmals versuchen.
- Und, ist es drin?
- Nein, es ist irgenwdie unzugänglich.
- Versuche doch einbisschen mit Gewalt, bist doch ein Mann, müsste es ja klappen.
- Ja, jetzt war's fast drin.
- Und?
- Nein, wieder raus.
- Oh, ihr Männer...

Saturday, November 24, 2007

Tagruato.jp gehackt...

Die Geschichte entwickelt sich rapide schnell. Noch vor ein paar Tagen reagierte Tagruato sehr gereizt auf die wissenschaftliche Untersuchung von Slusho!, veranstaltet von "Ravaille Research Center"...

Und jetzt ist die offizielle Seite von Tagruato gehackt, angeblich von Umweltschutz-Aktivisten á la Greenpeace. Besucht man die Seite, so sieht man das bearbeitete und "verteufelte" Foto von Ganu, dem Chef von Tagruato. Und den Text "Tagruato is destroying our oceans".

Man munkelt, hinter der Hacktion steckt die rebellische Organisation "The Cause", die in einem Video von Jamie erwäht wird.
Zur Erinnerung: Jamie führt einen privaten Vlog, in dem sie sich an ihren Herzallerliebsten Teddy wendet, der bei "Cause" (???) berschäftigt ist. Dabei unterstützt Jamie alle Teddigkeiten (war wieder so'n Russenwitz, bitte tausendmal um Entschuldigung)... alle Tätigkeiten von Teddy bei diesem "the cause". Man vermutet, das könnte auch jene rebellische Organisation sein...

Friday, November 23, 2007

Slusho! Ingredients

Ich habe bei Unfiction die Analyse von Slusho! gestartet, daher der nächste Post auf very miserable Englisch:

OK, the analyse of Dr. Abe and his Ravaille Research Center got some achievements about the ingredients of Slusho!

I've looked up in wiki and other sources and asked my good friend who has good knowledge in food chemistry, and here the first informations about the ingredients of Slusho listed in the report of Dr. Abe.

If you have some knowledge or corrections about these ingredients, write it down, and I'll update this list.

At first, in the ingredient list of Dr. Abe there aren't any concentration data, so various concentration may cause various consequences.

Seabed‘s Nectar (‘kaitei no mitsu”)
=> this is naturally a key ingredient from "Cloverfield" universe, so about it we haven't any scientifical information till the next report of Dr. Abe

Carbonated water,
=> just mineral, "sparkling" water like they use it in usual drinks
http://en.wikipedia.org/wiki/Carbonated_water

glucose,
=> sweetener and energy for organism, used in usual drinks
http://en.wikipedia.org/wiki/Glucose

sodium citrate,
=> flavour and preservative, used in usual drinks
http://en.wikipedia.org/wiki/Sodium_citrate

vitamin [C? aka ascorbic acid]
=> vitamin C is most used vitamin in usual drinks, so perhaps it is really C

D-pantothenol,
=> here we come! My friend says, D-pantothenol in a drink is absolutely in the wrong place, usually it is used for medicaments and cremes as health protector and healer element. The only drink I know using D-pantothenol is Boo Koo, which has similiar ingredient list with Slusho. D-pantheol occurs inter alia in beeswax!
So here we have perhaps one of touch points of Bold futura and Tagruato with ParafFUN!

citric acid,
=> come also almost in every drink
http://en.wikipedia.org/wiki/Citric_acid

oleoresin,
=> also in very wrong place. It isn't used in foods at all.
But: it has a connection with Gozilla, read this:
Akira Ifukube, who wrote and composed the music to numerous Godzilla films, also created Godzilla's roar by rubbing a resin-covered leather glove over the loosened strings of a double bass.
http://en.wikipedia.org/wiki/Oleoresin (ok, it redirects to "Resin")
Who knows, perhaps our Cloverfield monster is roaring in the similiar way???

gelatine,
=> also used in various kind of foods
http://en.wikipedia.org/wiki/Gelatine

sucrose acetate isobutyrate,
=>stabilizer, is synthetically produced,
used in drinks as weighting agent,
but it is disadvised to consume it in huge dosis
can cause allergical reactions
here the German site I used:
http://das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/e444-saccharose-acetat-isobutyrat/

"However, no recommendation was made for an acceptable daily intake by man." http://www.inchem.org/documents/jecfa/jecmono/v17je28.htm

phosphoric acid,
=> used in popular drinks (like Coke), but isn't healthy (like Coke)
http://en.wikipedia.org/wiki/Phosphoric_acid

carob bean gum,
=>made from Carob tree (it is speculating [not proved] about Carob tree as a cancer "pathogen"),
is used e.g. for preventing regurgitation by children
in medicine
and also in various drinks and foods
http://www.inchem.org/documents/jecfa/jecmono/v15je06.htm

potassium benzoate
=> can be synthetised, but in nature it occurs in... honey! (other ParafFUN! connection?)
Like this German Page
it is preservative, but not such healthy, e.g. for small animals, like cats, it is poicon even in small dose.

After other sources, its combination with vitamin C (ascorbic acid) produces benzol, which causes cancer. And: benzoate occurs in some drinks we drink, people.

So, these are the things I've got drom our researches. If you want to add something, feel free to comment, I'll update it.

P.S. I fear, these thread could be deleted - not by Paramount, but by various drink producers, because of the whole unhealthy details,

Wednesday, November 21, 2007

Cloverfield: seltsame Forschungen von Tagruato

Und wieder was neues, gefunden von Jawbone bei Unfiction: Tagruato hat gerade die kritischen Berichte dementiert, die über Slusho! in wissenschaftlichen Zeitschriften verbreitet werden.

Ravaille Research Center, wohl der mächtigste Konkurrent der Korporation, hat ihre Forschungen untersucht und profit-orientierten Umgang mit wissenschaft kritisiert.
Eine schlecht gescannte Seite sickerte auf diesem Forum durch:



Ich habe sie mit Texterkennungssoftware (OCR) gescannt und hier kommen die Ergebnisse:

1265.08.41
Vol. 131. 476-491

Nectar (cont’d)
steady stream of print and media adevertising. nutritional intornianon concerning
Slusho! drink remains limited, leaving some suspicious consumers with a sour
in their mouths.
Last month, inadvertantly coinciding with public pressure from the FDA regarding
plans to finally import Slusho! to the United States, my department at the Ravaille
Research Center realised its own preliminary study on Slusho!‘s mystery ingrediends.
Despite slight food coloring changes to affect color and, in the case of Ch[???]
Rage, texture, our tests uncovered some surprisingly recognizable culprits.

Unfortunately, due to Slusho!‘s peculiar response ro traditional testing [methods?]
none of these ingredients could be definitively verified. We postulate the p[???]
presence of the following: Carbonated watet, glucose, sodium citrate, vitamit [???]
D-pantothenol, citric acid, oleoresin, gelatine, sucrose, acetate isobutyrate, phos-
phoric acid, carob bean gum, and potassium benzoate. True io their reputation, rep-
resentatives from Tagruato ignored our attemps at correspondence regarding
findings, despite repeat phone calls, emails, and an ill-fated office visit.

None of these ingredients, on their own, send up any health-related warning […]
Most are prevelant in any number of other publically available beverages. Except,
Of course, for the glaring blue whale in the room: Seabed‘s Nectar (‘kaitei no mitsu”), Slusho!‘s self-proclaimed “special ingredient“ and centerpiece of their prolific adver-
tising campaign has somehow evaded classification in any kind of international [???-
etary database. Unfortunately for the inquiring consumer, there’s no law that [forces???]
corporations to give all of the secrets of their recipes. Formulas for som of Slusho! competitors have remained hidden for over a century.

Tagruato hides behind these legalities when faced with questions regarding
acquisition methods and the chemical makeup of Seabed‘s Nectar, claiming the [???]
of rival companies has forced their silence. Tagruato’s successful evasion of both [gov???] ernment and privat research, however, may be costing a higher price for [country?]
that they realize. Assuming, despite public disagreement on the subject, that Seabed’s
Nectar does have the restorative powers that Tagruato claims in their campaigns or-
ganized research into the ingredient could lead to growth in preventative and homeo-
pathic medicine. Their choice to hide what could be a great benefit to the coll(ected)
knowledge of mankind seems both unethical and disgustingly profit-oriented.

Concerned about the wealth of information lost by Tagruato‘s negligent act (?)
my department managed to obtain a small sample of Seabed’s Nectar. Our [???-
sions are spotty at best, based on diluted specimens and poor investigative [???-
tions. Our findings are too consistent, however, to be discounted completely
short term exposure to the substance, some initial tests revealed accelerated
growth, increased strength, increased soft muscle tissue growth, sharper eyes,
better digestion. smoother skin, and a full-body, pleasant sensation that one of our
researchers actually dcscribed as “a wave of pure happiness”. The rest of this
will attempt to summarize our findings based on preliminary tests with Seabed’s
Nectar and, hopefully, lay die foundation for more extensive research. We all?
Our testing regimen with a current case study: the notorious documentary footage
depicting an 84-year-old woman drinking twelve large Slusho! Beverages and

Monster von Cloverfield

Nun ist es bestätigt: im zweiten Trailer sieht man den Monster. Ich habe darüber bereits in Wikipedia-Artikel geschrieben, aber dort diese Bilder zu verlinken erscheint mir irgendwie noch zu unreif.

Daher, hier kommen die gewaltigen Aussmasse des Vieches



Das andere, grössere Bild findet man auf dem Unfiction-Forum:
http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?t=22097
(thanx to Salsaking, Rhesusmonkeyboy and Arkeband)

Tuesday, November 20, 2007

Ueber raschung

Also, ich bin positiv überrascht. Es gibt Humor im deutschen
Fernsehen. Die neuste Staffel von "Switch" ist wirklich subversiv,
frech und frisch. Und vor allem: mit sehr intelligenten Pointen.

Die Parodien sind glänzend. Und die Darsteller urkomisch.

Bravo.

Heroes meet Cloverfield

Es geht noch lustiger. Greg Beeman, der Co-Producer von der erfolgreichen Serie "Heroes" hat in seinem Blog offenbart, auch die Heroes lieben Slusho!







Source: http://gregbeeman.blogspot.com/

Monday, November 19, 2007

Cloverfield: Trailer No.2 ist online!

Fuer alle, die drauf gewartet haben:
http://www.apple.com/trailers/paramount/11808/

Universchämt

Also, Leute, so geht das nicht.
Einige werden immer notorischer und penetranter, wie Schnacken. Heute,
zum Beispiel, kommt so ein mahnungsvolles Schreibsel per Email:

Sagen Sie {Name} mal,

wie oft sollen wir Sie, {Name}, noch anschreiben, Ihre 3000 EUR abzuholen ?

Benötigen Sie echt 3 Erinnerungen um sich Ihr Bargeld abzuholen ?

Oder haben Sie das Geld nicht nötig, bzw. wegen Reichtum geschlossen ? Und beim nächsten Stammtisch wieder rumheulen, wie schlecht es Ihnen geht ?

In Ihrem Land leben über 30% der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Und Sie sind zu faul oder nicht in der Lage sich Ihre 3000 EUR abzuholen ?

Finden sie Ihr Verhalten nicht lächerlich - Arme Menschen würden es als lächerlich betrachten.

Klicken sie jetzt zur Abholung:
{der Link der Superlativen, hehe}

Ich meine, normalerweise landen die Spam-Briefe ungelesen direkt im
Spam-Verzeichnis.
Von solchen Texten bekommt man aber wirklich ein schlechtes Gewissen.
Vor allem, weil man es doch gelesen hat...

Sunday, November 18, 2007

Cloverfield: was gibt's neues?

Es ist einiges passiert. Eigentlich vieles. Seit meinem letzten Eintrag über Cloverfield.
Hier eine kurze Liste:
  • Die neuste (aber wohl die wichtigste) Nachricht ist: der Film heisst wirklich "Cloverfield", das besagt der neuste Trailer (bald in meinem Blog), darüber versichert IMDb, und seit neulich auch Wikipedia (naja, das ist teilweise meine Schuld, hehe)
  • Jamie Lascano (die lächelnde Blonde von einem der Party-Photos auf der offiziellen "Cloverfield"-Seite) lässt von sich sprechen. Und spricht selbst. Nicht nur, dass sie in MySpace-Blog von Marlena Diamond über ihren Herzallerliebsten Teddy Hannsen schreibt, auch wendet sie sich in ihren eigenen Videos an diesen mysteriösen Mann. Besucht man die Seite http://jamieandteddy.com/ und tippt man das Passwort "jllovesth", bekommt man ihre lonelygirl15-artige Liebeserklärungen zu sehen. Man munkelt aber, sie wird die erste im Film sein, die vom Monster geholt wird.
  • Ihr habt bereits Endoman gesehen. Ich habe diese Figur für mein Traum-Projekt entworfen, aber er nimmt auch teil an der interaktiven Geschichte, die wir mit HUD zusammen schreiben. Und HUD ist derjenige, der in "Cloverfield" die ganzen Geschehnisse auf Handkamera aufnimmt, wie es sein Darsteller T.J. Miller in einem Interview erklärt.
  • Ich habe bereits über das mysteriöse Getränk "Slusho" erzählt. Das Getränk wird von einer japanischen Firma "Tagruato Corp." produziert. Sie möchten das Getränk in USA vermarkten und haben einen Wettbewerb auf der offiziellen "Slusho"-Website eröffnet. Rob, der Protagonist des Films, arbeitet für eine Marketing-Firma, und im Trailer erfährt man, er fährt nach Japan. was ist Missing Link? Er gewinnt wohl diesen Wettbewerb.
  • Zurück zu Tagruato. Sie produzieren nicht nur "Slusho", sondern erforschen das Unterseeflora und-fauna, indem sie weltweit am Ozean-Boden rumbohren. Und - was sonst? - in September 2007 haben sie eine neue Bohrstation am Mittelatlantischen Rücken errichtet - nah genug zu New York. Um den Monster aufzuwecken, damit er die amerikanische Metropole malträtieren kann. Naja, das ist eine von vielen Versionen...
  • Und hier ein Paar Fotos vom Drehort.

Cloverfield bei Wikipedia

Ich habe mitte dieser Woche bei Wikipedia einen neuen Artikel über "Cloverfield" geöffnet, einiges aus dem englischen Artikel übersetzt, einiges selbst dazu geschrieben. Also, willkommen zu http://de.wikipedia.org/wiki/Cloverfield

Friday, November 16, 2007

Egoismus vs. Solidarität

Jetzt, wo der Sreik im vollem Gange ist und die beiden Parteien zu keiner Einigung zu kommen in der Lage sind, merke ich erst, wie sich der Streik per se auf uns alle auswürkket. Während es dem Arbeitgeber zu Schaden kommet, sind wir, die gemeinen Arbeitnehmer durchaus fröhlich eingestimmt. Doch kaum unsre eignen Interessen von dem Streike betroffen und verhindert werden, verteufelt jeder diese unvernünftgen Streikenden. Selbstverständlich, das eigne Hemd ist dem Körper am nächsten, wie man so saget.

Daher komme ich zu einer Schlussfolgerung, dass die Solitarität an sich auch nur ein Spiel ist. Es geht dem Menschen nur um seiner selbst, (auch wenn dieser Wahrheit am Grammatikalischen zu mangeln vermag).

Und die gespielte Solidarität ist wiederum nur eine Pose, damit man in einem grössren Kreise die Anerkennung und Integration findet.

Ums Eigentliche geht es nur den Verzweifelten. Den Übrigen geht es nur um die leeren Hülsen des Monsters namens "ICH".

Tuesday, November 13, 2007

Eine ganz uneigennützige Frage

Manchmal frage ich mich*, ob jemand überhaupt meine Monologe hier
liest? Oder bin ich nur eine kleinste schizophrenisch angehauchte
schreibende Einheit dieses virtuellen Weltozeans?..

*) Mich frage ich nicht aus irgendwelchen rhetorischen Gründen,
sondern weil es niemanden anderen sonst zu fragen gibt.

Tuesday, November 06, 2007

Germanisten in action!

Als ich Germanistik angefangen habe zu studieren, wunderten sich viele Bekannte, was ich damit eigentlich erreichen möchte: weder Status, noch wirtschaftliche Sprünge, noch einen prominenten Stuhl irgendwo hoch droben auf der hierarchischen Treppe von irgendwas kann ja damit bezwecken. "Die Geisteswissenschaftler enden ja alle als Taxifahrer", das war so der übliche Stereotyp.

Nein. Stimmt nicht. Die Germanisten enden nicht als Taxifahrer. Sie finden sich ein warmes Plätzchen auch bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Sie sind <strike>Streikbrecher</strike> stets engagierte Mitarbeiter. Sogar während die Lokführer streiken, tragen die braven Germanisten tapfer, aber bescheiden die Fahne der Kompetenz vor sich hin.

So zum Beispiel neulich in der UBahn. Als die Lokführer streikten und per Info-Schilder über ihre Absichten die ahnungslosen Reisenden informierten, waren die Streikenden sicherlich sprachlich unkompetent.
Und töteten den Genitiv mit dem Dativ:

Doch kaum drei Stunden waren vergangen, als reagierte die wachsame, sprachwissenschaftlich kompetente Anzeigetafelkorrekturzentrale und behob dieses gravierende Vergehen gegen die grammatikalische Postulate:

So muss man handeln: operativ, kompetent und wachsam. Denn wer kann unseren Staat in die helle Zukunft tragen, wenn nicht wir, die Geisteswissenschaftler. Gut, manchmal sind wir zwar rechnerisch den Finanzfreaks etwas unterlegen:

.

Aber wir, human und altruistisch, wie wir sind, möchten ja keinen Profit aus unseren Unternehmungen ziehen.

Denn wenn WIR, die Geisteswissenschaftler, die Herrscher der Wörter, streiken, sieht es wahrlich schwarz aus:

Thursday, October 11, 2007

Das verstehe ich nicht...

Na gut, in letzte Zeit bin ich halt nicht dadaistisch veranlagt, aber...

Friday, October 05, 2007

Endoman der Traumreisender

Ein guter Bekannte von mir, HUD von MySpace, hatte eine brilliante Idee: er hat seine Freunde gebeten, Ihre eigens erfundenen Superhelden zu präsentieren und mit ihnen allen eine Geschichte gemeinsam zu schreiben.

Ich und sechs andere MySpacer haben bereits reagiert. Daher möchte ich ihn Euch vorstellen: der wohl uncoolste Held aller Zeiten,

Endoman der Traumreisender





Eigentlich verfügt Endoman über keine übernatürlichen Fähigkeiten.
Er ist vorhersehbar und überschaubar.
Er kann nicht fliegen, er kann keine Berge bewegen, er kann keine Monster bekämpfen.
Er wandert lediglich durch Eure Träume.
Er besucht sie und wundert such über die ausgefallene Produktion Eurer schlafen Vernunft. Goya hat ja schonmal sich darüber ausgelassen: "El sueno de la razon - hat er gesagt - produce monstruos".

Endoman gehört auch nicht zu den mutigsten Selbst-Opferer unter den Superhelden, er ist gar etwas zu feige, aber sehr scharfsinnig. Deswegen trägt er mit sich stets den AUFWECKER (AWAKENISATOR), der ihm hilft, sich aus dem Traum wegzubeamen, wenn die Situation zu brenzlich wird.

"Wegbeamen" heisst ja, es gäbe eine andere Dimension ausser des Traumes, d.h. es gibt das "Drinnen" (gr. ενδο) des Traumes und das "Draussen". Das ist ja das Geheimnis, wo sich für Endoman das "Draussen" befindet. Woher stammt er? Wohin geht er, wenn er Träume verlässt?

Eines Tages jedoch hat er - BENG! irgendwo seinen AUFWECKER verlegt. Und blieb in der Wirklichkeit des Traumes stecken. Und kann nicht raus. Deswegen wandert er nun von Traum zu Traum auf der Suche nach dem verlorenen AUFWECKER.

So, Ihr lieben, er braucht Eure Hilfe.
Schreibt mir über Eure Träume, und Endoman wird diese Träume bereisen.
Helft ihm, sein einziges Schatz ausfindig zu machen.
Dann werdet Ihr auch wissen, aus welchen geheimen Regionen er stammt.

Die Geschichten mit Endoman werden auf Deutsch, Russisch, Englisch und Japanisch geführt.
Deswegen werdet Ihr auch die Träume anderer Kulturen erleben.

Die Geschichte erscheinen in seinem offiziellen Blog auf MySpace.

P.S. Übrigens, mein guter Bekannte, ohne den es keinen Endoman gäbe, jener Liebhaber von Science-Fiction und Comics namens HUD, den gibt es auch nicht.
Er ist ein Charakter aus dem Film, über den ich bereits reichlich geschrieben habe. Ich fürchte, er wird am 18. Januar 2008 während einer apokalyptischen Katastrophe in New York getötet. Oder, vielleicht, überlebt er auch. Wer weiss sie, diese Hollywood-Helden...

Thursday, September 27, 2007

Poetik der Nachrichtensprecher

Eben hat die heute-Moderatorin folgends den Wetterfrosch vorgestellt:

"und nun (name...) widmet sich mit hingabe, aber auch zurecht dem
nassen monster namens regen"

Friday, September 21, 2007

In der Bibliothek, neben der Kaffee-Theke. Eine Szene mit zwei Personen und viel Zucker.

Dramatis personae:

Glatze = Ein melancholischer langwüchsiger ewiger Student mit Glatze.
Brille = Ein lebensfreudiger, Optimismus ausstrahlender asiatischer Streber-Student.

GLATZE (kommt mit der Tasse Kaffee und einer Zuckerdose)
BRILLE: Ach! Lange nicht gesehen! Und, wie?
GLATZE: Ach, alles depri, alles Scheisse... (streut sich Zucker Löffel nach dem Löffel in die Tasse)
BRILLE: Was ist? Die Arbeit?
GLATZE: Nein, welche Arbeit? Nein, ich habe Schluss gemacht... (streut sich Zucker Löffel nach dem Löffel in die Tasse)
BRILLE: Mit der Arbeit?
GLATZE: Ach nein. Mit meiner Freundin. (streut sich Zucker Löffel nach dem Löffel in die Tasse)
BRILLE: Stop stop! Was machst Du? Soviel Zucker in den Kaffee!?
GLATZE: Naja, ich möchte auch was von Zucker spüren.
BRILLE: Aber soviel! Du hast drin so circa 10 Löffeln.
GLATZE: Da hast Du wiederum recht. (Schaut verdutzt in die Tasse hinein). Was mache ich jetzt? (Löffelt löffelnd mit dem Löffel in der Tasse, dann legt den mit Kaffee tröpfelnden Löffel zurück in die Zuckerdose und beobachtet, wie das Weisse des Zuckers langsam braun wird)
BRILLE: Was machst Du? Wart mal (schnappt den Löffel aus der Zuckerdose weg, nimmt die Zuckerdose, stellt sie zurück auf den Tresen und bringt einen neuen Löffel zurück). Da: nimm den da.
GLATZE: Oh, danke danke. (Löffelt im überzuckerten Kaffee weiter mit dem sauberen Löffel). Echt Scheise sowas...
BRILLE: Na, erzähle, was isn los?
GLATZE: Naja, ich habe ein Mädchen kennengelernt.
BRILLE: DU? Das ist ja super!
GLATZE: Nana, nichts ist super, alles ist Scheisse. Ich versteh's nicht...
BRILLE: Und was ist passiert?
GLATZE: Naja, sie hat Schluss mit mir gemacht.
BRILLE: Ou... Das tut mir leid.
GLATZE: Mir auch ja... Vor allem, ich habe erst heute erfahren, dass sie am 17. August schluss mit mir gemacht hat... Also vor einem ganzen Monat!
BRILLE: Ach, lass es. Passiert's eben. Konzentriere Dich besser auf das Studium.
GLATZE: Da haste wiederum recht... (trinkt Kaffee) Aber trotzdem, einen Monat lang nichts darüber zu wissen, zu denken, dass alles OK ist...
BRILLE: Und wie hast Du sie kennengelernt?
GLATZE: Naja, im Netz.
BRILLE: Ach! Im Netz! Das kannst Du gleich vergessen. Diese Bekanntschaften enden immer so.
GLATZE: Aber sie war so nett. Sie hat mich auch gemocht.
BRILLE: Und wie lang seit Ihr zusammen gewesen?
GLATZE: Naja, so... drei Monate ungefähr.
BRILLE: Wohnt sie hier?
GLATZE: Nein, in Hannover.
BRILLE: IN HANNOVER? Seid ihr eigentlich zusammen gewesen?
GLATZE: Ja natürlich. Ich meine... Nein, eher nicht.
BRILLE: Habt Ihr euch jemals gesehen?
GLATZE: Naja, sie hat mir mal eine MMS mit ihrem Foto geschickt. Wart mal... (sucht nach seinem Handy)
BRILLE: Nein, danke, ich möchte nicht Deine privaten Mails...
GLATZE: Ach komm, sie ist ja so nett...
BRILLE: Lass es. Du findest hier auch ein nettes Mädchen.
GLATZE: Da hast Du wiederum recht... (trinkt Kaffee) Aber die anderen sind nicht so nett wie sie. Wart mal... (sucht nach seinem Handy)
BRILLE: Höre mal, wozu brauchst Du überhaupt Frauen jetzt? Du muss Dich auf das Studium konzentrieren. Das ist jetzt das wichtigste. Du muss mit der Uni fertig werden.
GLATZE: Da haste wiederum recht... (trinkt Kaffee) Aber sie hat wirklich erst jetzt... Ich habe erst jetzt die SMS gelesen, dass es aus ist. Vom 17. August, da hat sie es geschickt - vor einem Monat! Wart mal... (sucht nach dem Handy)
BRILLE: Du, ich muss langsam weiterziehen. Machs gut, ne!
GLATZE: OK, man sieht sich. (Gibt seine Suche nach dem Handy auf und trinkt den überzuckerten Kaffee).

Irgendwo klingelt's. Eine SMS.

Vorhang.

Der freie Willi

Willi:
Ich bin so frei.
Wie ein Vogel bin ich frei.
Wie ein Benzinkanister bin ich frei.
Wie eine Spaltung der Atome bin ich frei.
Wie ein des eitlen Traumes Schatten bin ich frei.
Wie ein Nebel zwischen den moosigen Sichbülten bin ich frei.

Ich:
Du freier Willi,
Du Freier Willi,
Du freust Dich, doch wisse:
Es ist ein Freiheitszwang, der Dich geblendet.

Vorhang zu. Irgendwo hinter der Bühne fällt die Sonne von der Decke
und verursacht einen Heidenlärm.

Tuesday, September 11, 2007

Eklatante im Bus

EklaTante sass im Buss und ärgerte sich über alles, was das Unglück
hatte, in ihr Gesichtsfeld zu gelangen.

Ungefähr so:
- Ei sowas von unverschämt!
Das is ja alles verHÜNZT,
des is alles verHÜNZT do.
Und do is es ooch verHÜNZT.
Also unmöglich sowas.
Und des, was is'n des da dribba für eines?!
Des is ja noch saaggemol!

Plötzlich druckte der Fahrer die Bremse.
Ungefähr so:
- Brem-
se.

Der Bus stand still.
Ungefähr so:
- Stilgestanden!

Und die EklaTante war sowas von empört, dass sie keine Worte mehr fand.
Ungefähr so:
.............................................................

FAZIT: Am Abend sind alle Katzen grün.

Saturday, September 08, 2007

Friday, September 07, 2007

Pizzacato

Nun ist sie da. Und riecht. Und dunkelt.
- Mein fingriges Tasten der Plastikziffern
Sie duftet und dämpft.
- Aus den knackenden Weiten schwimmt hervor Buona sera
Sie glänzt so ölig.
- Mein stimmiges Nennen der Nummernziffern
Und rot und gelblich und olivig
- Mein wartendes Sitzen.
Ganz offen ofenheiss.
- Die Tür erwacht und klingelt und ruft.
Die Messer zerschneiden das Runde aus dem Quader.
- Der lebendge Mensch reicht ein heiss-fettiges Papierviereck hierüber.

Nun bin ich der Pizza ausgeliefert.

Wednesday, September 05, 2007

Eine

Warum versuch ich hier denn mit kitschig-schleimgen Pathos des
gebildeten Bürgerthums Ihnen über dies und jenes zu erzählen? Wisst
Ihr's, werte Leser? Na? Sagt schon? Sagt bitte, denn ich weiss es
selbst nicht.

Tuesday, September 04, 2007

Erzwungener Blackout

Schawinski hat neulich beklagt, deutsches Fernsehen leidet an folgenden Problemen: Quoten und Zuschauer. Die Quoten seien ausschlaggebend - und verheerend - für die Programmplanung. Die Zuschauer scheinen
sich an die optischen Reize und die Dramaturgie von Serien wie CSI zu gewöhnen und [...] diesen Standard immer eindringlicher einzufordern.
Man befinde sich also im dunklen ewigen Kreislauf: die senkenden Quoten spiegeln die mangelnde Interesse der Zuschauer wieder, das Interesse der Zuschauer ist jedoch so mangeld, dass auch die Quotenrenner es nicht heben können. Also wird Mainstream produziert, um mindestens einen irgendwelchen Kreislauf zustande zu bringen.

Deswegen sei auch die Nonplusultra-Non-Mainstream-Produktion "Blackout" ihrem Namen eine traurige Ehre erwiesen.

Nun wollte ich nicht so ein Mainstream-Quoten-Kaninchen sein und mal etwas besseres, durch Sat1 produziertes mir anschauen, und zwar mit dem Titel "Zodiak - Der Horoskop-Mörder". (Achja, diese ständigen Doppeltitel im deutschen Fernsehen sind ein Thema an sich...)

Von Popkulturjunkie wurde ich bereits vorgewarnt, es könnte was langatmiges auf uns zukommen.

Doch - meine Rezension bleibt kurz, sie ist fast gar keine Rezension, da ich nach einigen Minuten dem verhängnisvollen Beispiel jener subversiven Zuschauer folgte, die damals von "Blackout" auf einen anderen Kanal zappten. Und zwar - Asche auf mein Haupt - zu CSI:NY...

Ja ich weiss, es ist alles kitschiger, farbiger, mainstreamiger. Jedoch etwas fehlte mir an "Zodiak". Vielleicht war es die Witzlosigkeit, kein Schmunzeln, alles Bierernst und tragisch.

Das ist die Ursache für den Untergang des deutschen Fernsehens - Mangel an Schmunzeln bei aller Ernsthaftigkeit. Nein, ich meine hiermit nicht, dass die Nachrichten-Moderatoren das Publikum plötzlich mit Anekdoten beglücken. Ich meine auch nicht die zahllose Comedies auf der deutschen TV-Landschaft.

Ich meine nur die Selbstironie, Experimentierfreudigkeit und - mehr Freiheit.
Oh, das klang jetzt beihane wie ein politischer Aufruf, deshalb beende ich hiermit meine Meckereien für heute.

Tschü

Monday, September 03, 2007

Lost in Translation

In der Bäckerei passierte mir diese Szene. Genauer gesagt, nicht mir, sondern einer Frau, die des Deutschen nicht mächtig war. Deswegen bediente sie sich des Englischen. Jedoch auch in dieser Sprache schien sie ungenügend bewandt zu sein. Sicherlich glänzte sie in einer anderen mir unbekannten Zunge und in bestimmten Situationen wäre sie in einer viel vorteilhafteren Lage als ich gewesen. Jedoch nicht in dieser. Die Verkäuferin war guten Mutes und nur der deutschen Sprache bewusst. So freute sie sich, als die Vertreterin fremder Länder sie ansprach:

- Haben... warme Brötchen?

- Ja, da kommen Se grade rischtisch, des Brötsche is im Offen, da müsse Se noch n Viertel Stund warten.

- Wh... Wie bitte?

- Na Viertel Stunden warten. Sie warten fufzehn Minuten.

- OK, I stay, - die in fernen Ländern aufgewachsene Käuferin war willig zu bleiben. - I stay.

- Was? Eis-Tee?

- Yes, I stay.

- Wir haben keinen Eistee.

- No, I stay. I stay...

Und so blieben die beiden armen Opfer der babylonischen Sprachverwirrung verdutzt da stehen, einer Verständigung unmächtig, einer Kommunikation entfähigt.

Sunday, September 02, 2007

Eine Offenbarung

Ich pflege stets, die Stätte des billgen Essens zu meiden, doch manchmal dominiert des Magens eiserne Macht.
So auch heute, als ich das Simulacrum des Wohlstandes unter grosser M betrat, verstand ich's.
Bestimmt habt Ihr sich gefragt, was macht denn jener gar merkwürdig Clown namens Donald in der Mcdonalds Werbung? Mich erinnert er an den Steven Kings Schreckens-Mimen aus dem Roman "It" oder "Es". Und wie lautet das Motto von Mcdonalds, werte Leser? Richtig: "I'm lovin' IT" resp. "Ich liebe ES". Ergo, ist die ganze McFettnahrungskette nichts mehr als Manifestation von dem, was King jahrelang den Lesern mitzuteilen versucht. Was ist's? Das überlasse ich eurer kranken Vorstellungskraft, meine lieben Leser...

Friday, August 31, 2007

Geotraum

<i>Geographie<br>meiner<br>Träume<br>ist<br>nicht<br>untersucht</i>

Tuesday, August 28, 2007

BILD über BLOG

Bei Andrea fand ich diese amüsante Analyse der vorBILDlichen Darstellung des Mediums "Blog".
Komisch, wenn es um BILD und BLOG geht, war da BILDblog gar nicht erwähnt, so als Beispiel... Ist wahrscheinlich gar kein Blog, dieser Schadthafte.

Achja, liebe Andrea, ich habe in meinen Blogs auch keine Dreck-Bäck-Zeilen gefunden, deswegen werde ich Dich wohl nicht in die A-Gruppe katapultieren können. (???)
Deswesche schreib ich halt den Linck hienidda:
http://gig.antville.org/stories/1682091/

Monday, August 27, 2007

Schimmer

Ich habe einen blassen Schimmer,
Sonst hab ich nichts.
Es leuchtet meines Wissens immer
Des blassen Lichts.

Wenn ich die Strassen überquere
Im Nichts der Nacht,
Und wenn ich mich zum Teufel schere
Ganz unbedacht,

Gedankenlos irrlichteriere
Ich hin und her,
Und Neonleuchten buchstabiere -
Da ist nichts mehr.

Da ist nichts mehr in meinem Kopfe,
Nur leichtes Dimmern.
Das einzig wahr in dem Geschöpfe
Ist nur das Schimmern.

Saturday, August 25, 2007

Traumhaft

ich setze in der haft des traumes
fensterlos, da keine wände
auswegslos, da keine grenzen
nächtelang
tagelang
lebenslang

Friday, August 24, 2007

Die Faustregeln zur Bekämpfung der eigenen versteckten Terroristerei

Zuerst dachte ich, es sei ein Fake oder ein Witz, doch es stellte sich heraus, dass bei der Aktion "Wir sind ganz in Ihrer Nähe" es sich um eine offizielle Image-Kampagne der Bremer Polizei handelt.

Um was geht es? Es geht um mehrere Plakate, die mit der Überschrift "Wir sind ganz in Ihrer Nähe" überall in Bremen hängen. In diesen Plakaten wird aufgelistet, wie man als ein Terrorist verdächtigt werden könnte.

Meine Lieben, wir leben in gefährliche Zeiten, wo wir selbst, ohne es zu ahnen, zu miesen und gefährlichen Terroristen werden, beispielsweise, wenn uns im Handy das Akku ausgeht.

Daher habe ich hier einige Grundsätze zusammengefasst, die uns helfen, das üble Terrortum in uns zu bekämpfen und zu dämmen. Damit wir zu gesetzgerechten und braven Bürgern unseres Landes werden.

Die Faustregeln.

1. Dumm werden. Es ist schwer, ich weiss es. Aber wir müssen ja die intellektuelle und sachliche Voraussetzung nicht erfüllen dürfen, damit wir dieses Verhängnisvolle Bekenntnisschreiben verfassen könnten.
Also: BILD-Zeitung lesen, RTL schauen und alle Bücher gefälligst aus der Wohnung wegschaffen. Die bringen nämlich auf so Gedanken. Vor allem: Bibliotheken meiden.

2. Auffällig sein. Findest Du Dich aber trotz aller Bemühungen in einer Bibliothek wieder, so versuche so auffällig wie möglich zu sein, um nicht aufzufallen. Denn die Personen, die die ihnen zur Verfügung stehenden Bibliotheken unauffällig nutzen, fallen nach Punkt 2 als Terrorverdächtige auf.
Also: während des unfreiwilligen Aufhaltens in der Bibliothek laut schreien, springen, mit Büchern werfen. Das ist die sicherste Methode, in Bibliotheken zu überleben, ohne gleich des Verbrechens bezichtigt zu werden.

3. Kontakte meiden. Da im Prinzip jede Person, mit der man sich trifft, eine Straftat verbergen könnte, ist es am sichersten, sich in einer gefahrlosen Umgebung aufzuhalten und jedwede Kontakte zu meiden.

4. Wenn die 1 Faustregel bereits erfüllt ist, können wir davon ausgehen, dass es uns nie zustösst, Artikel oder wissenschaftliche Abhandlungen geschrieben zu haben, die militanten Termini wie Berlin und Hartz IV beinhalten.

5. Sich nie mit Themen der nicht gerechten Weltwirtschaftordnung, Präkarissierung, Entwicklung der Städte und Regionen zu befassen. Am besten, auch mit keinen anderen Themen. Überhaupt, anzufangen sich zu befassen kann bald zu einem verfassungswidrigen Unterfangen werden.

6. Nie an Demonstrationen teilnehmen. Grundsätzlich gelten zwei Möglichkeiten, sich in grösseren Gruppen zu befinden, ohne gleich subversiv zu wirken: in einem Biergarten und während der Fassenacht. Die Subversivität dieser zwei gesellschaftlichen Treffpunkte hat eine eher alkoholische Natur, also ungefährlich. (Denkt aber dabei an die Regel 3 und meldet alle verdächtigen Straftäter).

Liebe Mitbürger, wenn Ihr all diese Faustregel erfüllet, wird unser Land sicher sein. Da bin ich mir sicher.

Sprach-Zensur schreitet voran

akademie.de, die mit Tipps und Musterbriefen u.a. zum Thema GEZ geholfen hatte, bekam nun von GEZ eine Abmahnung. Nicht wegen der Hilfsunternehmungen, sondern Unter anderem wegen der sprachlich "irreführenden" Begrifflichkeit.

http://www.akademie.de/direkt?pid=46420&tid=22061

Solche Begriffe, wie "GEZ-Gebühren" seien falsch, weil negativ konnotiert. Dafür werden schlangenartige ellenlange Ersatz-Termini benutzt.
Z.B.:

falsch: GEZ-Gebühren
richtig:
gesetzliche Rundfunkgebühren

falsch:
GEZ-Gebührenfahnder
richtig: Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter

falsch:
GEZ-Briefserien
richtig:
mehrere Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit deren Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird

Eigentlich, müssten die bei sich selbst anfangen, denn auf deren Homepage steht klipp und klar: "GEZ GEBÜHREN". OK, ohne Bindestrich. Dafür mit reichlich Capslock.

Unser Web füllt sich langsam mit Euphemismen auf. Bald werden wir die Metaebene der Sprache öfters zu Rate ziehen, da die direkten - und lakonischen - Ausdrücke verboten und abgemahnt werden.

Wie gefällt Euch diese Zensurerei... ähm... "Neudefinition der negativ konnotierten Termini zwecks Verbesserung des Bildes, das sich die Öffentlichkeit von der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten machen soll"?

Gefunden bei
Robert Basic

Werbung für BILDblog

Sachmal, scheint es mir nur oder werden die Medien so langsam vernünftiger?
Denn endlich wird für BILDblog geworben - von Anke Engelke ("Danke, Anke"), und von CM Herbst (aka Stromberg). Das ist ja traumhaft.

Und das wunderbarste daran ist - alle Clipmacher haben ehrenamtlich gearbeitet, aus Überzeugung. Das klingt ja schon beinahe irreal im Kontext der Mainstream-Medien-De-generation (wobei, von Brainpool, Engelke und Herbst kann man solche Geniestreiche ja wohl erwarten).

Leider wird dieser Werbespot (z.Z.) nur auf MTV, Viva und Comedy Central gezeigt - das ist schade, denn die Zuschauergruppe dieser Kanäle zählt wohl auch nicht zu den Bild-Lesern (hoffe ich doch).

Wie es irgendwo bereits geträumt wurde, so einen Clip auf RTL zu zeigen - des wär scheee!

Übrigens, hier ist dieser Clip:


Link: sevenload.com

Thursday, August 23, 2007

House of Leaves

Die Zeit ist mal flink wie ein erschrockener Hase, mal langsam wie eine vom Himmel fallende Feder in windlosem Raum. Apropos Raum...

Eigentlich habe ich bereits das lang erwartete Buch von M.Z.Danielewski "Das Haus" (engl. "Haus of Leaves") bestellt, jedoch bis zum Erscheinungstag am 29. August sind es noch eine ganze lange Woche, das heisst sieben Tage, das heisst die happigen 168 Stunden, das heisst so circa 10.080 Minuten (naja, plusminus, wie gesagt). Aber das Buch ignoriert die Zeit und bleibt irgendwo im Raum stecken, fern von meinem Haus.

Auf jeden Fall, das Schicksal erwies sich doch als gutmütig, wie eine 100-jährige Grossmutter, die zwar vom Enkelkinde eine Schockolade-Schachtel fernhält, jedoch mit ein Paar Pralinen doch insgeheim beglückt.

Von der offiziellen deutschen Webpräsenz des Buches/Autors kann man nämlich eine Leseprobe herunterladen - mit satten 119 Seiten an TEXT.

Und zwar hier: http://www.danielewski.de/?p=53

Vielen Dank, Ihr lieben, nun kann ich irgendwie die 10.080 Minuten überbrücken. Denn dann sind es ja nur noch 168 Stunden, das heisst lediglich 7 Tage, also insgesamt 'ne kurze Woche Zeit, bis das Buch mein Haus erreicht.

Tuesday, August 21, 2007

Des mobilen Fernsprechers seltsame Kenntnisse.

Unverständlich und merkwürdig sind die Kenntnisse der Wort-Autoerkennung beim Wörterbuch (t9) auf vielen mobilen Fernsprechern (im Neusprech "Händih" genannt): erwägt man, eine SMS zu verfassen, um einen lieben Menschen darauf hinzuweisen, dass er (in meinem Falle, sie) auf dem Markte Zwiebel, Lauch und Hackfleisch einkaufen sollte, meldet sich sofort der kleine elektronische Übeltäter mit den cappriciösen Bemerkungen, er kenne das Wort nicht. "Hackfleisch" wird als "hackeleg" angefangen, bei Zwiebel erkennt er nur "Zwie" und Lauch verwechselt der kleine Plastikmonstrum mit "Laubi".

Tippt man jedoch Wörter aus dem Nazi-Vokabular ein, die kennt er alle: von Gestapo bis Vergasung... Nun ist natürlich die Frage, ob man diese unsäglichen Begriffe braucht. Eine klare Antwort meinerseits: nein! Doch irgendwie mussten diese Wörter in das gespeicherte "Handy"-Wörterbuch eingetragen worden sein... Aber wie?...

Aufmerksam wurde ich durch eine Beobachtung von "Citronengras"
http://citronengras.de/woerter-die-word-nicht-kennt-und-woerter-die-t9-kennt/
und nach empirischen Analysen kam ich zu einem erschreckenden Ergebnis: das stimmt...

So muss ich selbst nun auf die Märkte gehen, um die Unverständlichkeit des Verständlichen und das darüber kronendes übles Lachen des Abartigen zu vermeiden. Andererseits entlaste ich somit meine Herzallerliebste.

Tuesday, August 14, 2007

Second Life, First Life

Eben fand ich im Blog von <a href="http://www.williamgibsonbooks.com/blog/2007_08_01_archive.asp#8445841013554185105">Gibson</a> diese Visualisierung des Zweite Lebens im Ersten.

http://www.youtube.com/watch?v=flkgNn50k14

Sehr nett.

Meine Antwort auf die Blog-Philippika seitens SZ

Der Artikel der SZ "Abgebloggt" verfolgt eine mir sehr gut bekannte Linie: die Presse sei Autorität, die Blogs seien bestenfalls Amateurwerke. Daher seien die Blogs ungeniessbar, kauft lieber die Zeitung, da steht alles drin.

Immerwieder stösst man auf solche Vorurteile gegenüber den Blogs. Man merkt nicht, dass man über zwei unterschiedliche Medien spricht, die parallel laufen und einander wohl kaum 100%tig ersetzen werden. Und was denkt Ihr zu diesem Thema?

Da ist übrigens mein Lesebrief, den SZ vielleicht gar nicht abdrucken wird.

Ich fürchte, dieser Artikel bezweckt genau das, was er kritisiert. Er tadelt die neuen Medien für die abwesende gesellschaftliche Relevanz, betont aber auch die gesellschaftliche Unwirksamkeit der Blogs in Deutschland. Er baut damit immer mehr Barrieren und scheint dadurch die Entwicklung dieser gesellschaftlichen Relevanz zu erschweren (da die Leserschaft die Dar- und Vorstellungen des Autors auf die für sie eventuell wenig bekannte deutsche Bloglandschaft extrapoliert).

Die unzählige Bloggemeinschaften, die unter dem Zeichen Social Networking entstanden sind, haben auch in Deutschland durchaus eine gesellschaftliche (und immer steigende) Relevanz, die müsste man hervorheben und unterstützen.

Die Hauptangst, die hinter der Kritik steckt, ist die der Zerstörung von Autorität Presse durch die unzähligen "Amateure". Man betrachtet diese Situation als eine Opposition "Presse vs. Blogs", was meiner Meinung nach gesellschaftlich verheerende Folgen haben könnte. Denn warum immer diese Opposition? Warum keine Kooperation oder Ergänzungsangebot?

Das stimmt, die Blogs sind durch ihre Subjektivität ausgezeichnet, sie leben praktisch von dieser Eigenschaft, die bei den herkömmlichen öffentlichen Medien nur sehr gering (höchstens in Glossen) vorkommt. Die Blogs sind jedoch in ihrer unstimmigen und widersprüchlichen Vielfalt teilweise vertraunswürdiger als eine Zeitung, die sich oft der fehlerhaften Quellen bedient (Stefan Niggemeier hatte ja auch die dpa-"faux pas" öfters in seinem Blog konkretisiert und bezog sie keineswegs nur auf die B*-Zeitung). Genauer gesagt: bei den Zeitungen setzt der Leser oft die Nachrichtenrelevanz voraus - und öfters wird irregeführt. Die Blogs erheben keinen Anspruch, authentisch zu sein. Sie sind authentisch in ihrer Subjektivität. Die Blogs sind in erster Linie Meinungsabbildungen, und erst in zweiter (oder dritter) Linie Informationsquellen. Und vor allem: die Blogs sind Redaktionsunabhängig, der passionierter Blogger schreibt nicht, um das Geld zu verdienen oder unter Corporate Identity eine Meinung der Vorgesetzten zu vertreten, er schreibt als ein Einzelindividuum, aus Überzeugenheit.

Ich denke, die Blogs und die herkömmlichen Medien sind gleichwertig existenzberechtigt - beide Medienarten haben ihre Stärken und Schwächen. Daher müsste man die Blogs an sich publik machen, erweitern und auszeichnen, statt Philippika zu halten und die Leserschaft abzuschrecken.
Übrigens, wer ist diese finstere Gestalt auf dem Foto zum Artikel? Wenn damit die Presse personifiziert sein sollte, werde ich sie mit noch mehr Vorsicht geniessen.

Friday, August 03, 2007

Viral Marketing: Höhen und Fallen

Wie alles sich zum Ganzen webt,
Eins in dem andern wirkt und lebt!
...
Welch Schauspiel! Aber ach! ein Schauspiel nur!
Goethe "Faust I"

Die Idee von Viral Marketing ist so genial wie einfach:
Warum grosses Geld ausgeben, um mit teuren Werbungsaktionen die ohnehin werbungsmüden Verbraucher ansprechen zu versuchen und zu interessieren, wenn es die Verbraucher selber machen können!
Wir streuen die Hinweise und Andeutungen => der Verbraucher wird aufmerksam und gespannt => Verbraucher tauschen untereinander Interpretationen, bilden Theorien, lassen der eigenen Phantasie vollen Lauf => wir ernten.
Bei den herkömmlichen Medien, z.B. beim Fernsehen greift der Verbraucher bei jedem Werbungsblock zur Fernbedienung. Es sei denn, man möchte eine Werbung sehen, was auch heutzutage leider weder ästhetisch noch inhaltlich nur selten erreicht wird...

Bei den neuen Medien schaut der Verbraucher die Werbung zwar auch nur, wenn er es möchte (denn bereits viele Browser unterdrucken die penetranten Werbungselemente auf den Websites).
=> Man muss aber die Werbung nicht gleich explizit als Werbung anbieten
.

Das haben wir bereits am Beispiel Cloverfield erlebt: man zeigte einen geheimnisvollen Trailer, man öffnete mehrere geheimnisvollen Websites, man streute einige geheimnisvolle Gerüchte und Vermutungen. Prompt fühlten sich die - in unserem Fall - Vernetzten, und - künftig - Zuschauer angesprochen.

Die Geheimniskrämerei im WWW steht an der Tagesordnung, besonders, wenn es um irgendwelche an sich - und für sich - geheime Projekte geht. Da öffnet sich eine Homepage mit seltsamen Snapshots, da finden sich die fiktive Profile der Protagonisten bei MySpace, da stosst man auf eine seltsame Seite mit apokalyptischen Videoprophezeiungen und Rätseln, und auf einen dieser Seite oppositionell gerichteten Blog auf Sanskrit.

Da kommen die Anregungen, da werden Theorien gebildet:
  • einerseits: das nicht anthropomorphe, merkwürdige und älteste Volkchen Mezin (aus dem Sanskrit-Blog) versucht den Ethan Haas zum Schweigen zu bringen
  • andererseits: ein Monster aus dem Filmtrailer zerstört New York
  • dazu auch: die ominöse Seite eines japanischen Getränks "Slusho!" versteckt in lustigen Comic-Figuren und Jenglisch-sympatischen Texten viele Andeutungen an Chtulhu-Mythos von HP Lovecraft (dazu scheint alles dafür zu sprechen, dass diese Seite von JJ Abrams in das Projekt hineinbezogen wird).
JJ Abrams leugnet sofort die Verbindung der Ethan-Haas-Geschichte mit seinem Projekt. Oder gehört diese Leugnung auch zum Projekt (der Autor verliert die Kontrolle über seine Fiktion)?..

Dazu sagt der für seine Mystifikationen berühmt-berüchtigte JJ Abrams, Vater von "Lost" und "Alias" (die von intelligenten Geheimnissen, kulturgeschichtlichen Kontexten und nicht aufgelösten Rätseln nur so sprudeln) folgendes aus:
“I want a monster movie, [...] we need our own monster, and not King Kong, King Kong's adorable. I wanted something that was just insane and intense. "
quelle: http://www.firstshowing.net, auch als Video bei youtube
Also werden die aus dem Internet ausgefischten Artefakte gemischt, mit HP Lovecraft'schen Cthulhu und Mythen über die Ältesten gewürzt, verrücktesten Theorien gebildet - und das alles nur von Verbraucher selbst. Die Fischer der Marketingabteilung(en) hatten ja bereits die Netze mit Kodern aufgestellt, nun sitzt man, trinkt sein Bierchen und wartet auf den grossen Fang.

Und dann kommt der Schlag. Grausam für die Rezipienten, unumgänglich für Viral-Marketinger.

Die Nostradamus-esque Ethan-Haas-Seite nennt den 01.08. als ein Datum, an dem Etwas enthüllt wird. Alle warten gespannt darauf, was für ein Monster zerstört NY, und was haben die Mezin damit zu tun?..

Am 31.07. wartet man fast hysterisch auf morgen.
Am 01.08. kommt im Sanskrit-Blog ein Puzzle-Teil und ein Sanskrit-Text (übersetzt als: "Comming soon").
Am 02.08. (Apotheose der Spannung) kommt's dann...


...Die Ethan-Haas-Seite sowie der Sanskrit-Blog haben tatsächlich nichts gemeinsames mit Cloverfield-Projekt. Der letzte Eintrag im Sanskrit-Blog verweist auf die Seite mit einem RPG-Spiel "Alpha Omega" von MindLab. Das war alles Werbung von einem Spiel... In Kommentaren zum Blog-Eintrag wird eine starke Enttäuschung deutlich:
I cried a single tear.
And now I am going to bed. (link)

How terribly disappointing... I keep hoping that maybe this is some kinda bluff, but considering the page that was supposed to be damning ethan haas is now "praising" him... (link)

Of course something happens RIGHT after I go to bed. Well, I woke back up anyway, not because of this. Guess its still a disappointment after all that though. Eh, its better than nothing. (link)

All that, and this is it....? I think i'm going to be sick. (link)

BOOOOOOOOOOO!!!!!!!!!! (link)
Also war die Marketingabteilung von MindLab sozusagen als Trittbrettfahrer (nein, zu harsch)... als Mitfahrer und Mitsurfer. Sie bestiegen die Welle von Cloverfield und ernteten grosse Aufmerksamkeit, auch vielleicht ohne etwas dafür/dagegen zu unternehmen: das Publikum tat's. Nun sind aber die Kunden äusserst enttäuscht, und dieser Rückschlag schadet sowohl MindLab mit ihrem Spiel, als auch JJ Abrams mit Cloverfield.

Denn das geheime Universum des Cloverfields ist einer grossen Enigma los geworden. Der Projekt wird armer. Die Überinterpretation seitens der User erwies sich als ein Bärendienst...

ERGO: Viral Marketing kann grosse Wellen schlagen, die mit dem paranoischen Enthusiasmus des Web-Users und verdächtigen Anonymität des Internets sehr erfolgreich für den Werbungsprojekt sein können. In einem Gegenfall, wenn der Projekt sehr schnell als Viral Management enthüllt wird, und vor allem - wenn er die Erwartungen der Nutzer nicht übersteigt - dann droht ihm Fiasko...

Das Interesse der Kunden - das ist der Hauptkapital beim Viral Marketing.
Fehlt das Interesse - scheitert das Projekt.

Thursday, August 02, 2007

Cloverfield =/= Ethan Haas

Ethan Haas war eine Werbung für das Spiel AlphaOmega,
http://www.alphaomegathegame.com/

Das haben die Sanskrit-Menschen auf ihrem Blog http://ethanhaaswaswrong.blogspot.com/2007/08/blog-post_02.html offenbart.
Irgendwie schade, dass es nicht zum Projekt "Cloverfield" gehörte.

Die ersten Enttäuschungen machen sich breit.

Aber warten wir mal ab.

Wednesday, August 01, 2007

Gehörte Gespräche

- Was is'n mit Deinen Pflanzen los?
- Die sind... Ach was weiss ich...
- Du müsste die mal düngen.
- Was für Dinge?
- Nicht DINGE.
DÜNGEN!

Monday, July 30, 2007

Cloverfield - Und sie leben...

Es kann noch heiter werden...
Alle Hauptfiguren des Films haben ihre eigene Profile bei MySpace. Sie führen ihre Blogs, tauschen Kommentare untereinander, posten ihre Fotos. Die Kommunikation ist zwar geschlossen, d.h. dieser Freundeskreis unterhält sich nur unter sich, jedoch man kann ihr Leben verfolgen - bis hin zu dem Zeitpunkt der Katastrophe, die nach Cloverfield-Mythologie am 18. Januar 2008 stattfinden soll...

Interessant sind auch die Meldungen der "Fans", die man seltsamerweise unter "Video" findet: sie scheinen wie Stimmen der Propheten oder auch Dämonen zu sein, indem sie vor der Katastrophe warnen, oder auch drohen - denn das sind die künftige Zuschauer eines noch nicht fertigen Films, die die Lebenden mit den Stimmen des Jenseits anhauchen, das sind wir. Doch unsere Prophezeiungen werden nichr erhört - die Protagonisten steuern einer Katastrophe zu, ohne zu ahnen, ohne zu merken.

Interessant ist diese Umkehrung des Fiktionalen und des "Realen", die Verschmelzung der Grenzen dazwischen (ob's sie je gegeben habe?..).

Doch genug des Theoretischen,
hier sind die Profile unserer Helden
(evtl. muss man in MySpace eingeloggt sein, um die kompletten Profile sehen zu können).

Rob Hawkins
Marlena Diamond
Lily Ford
Jason "J.J." Hawkins a.k.a. Hawk
Jamie Lascano
Beth McIntyre
Hudson Platt

Diese Profile scheinen "offiziell" angelegt zu sein. Dafür sprechen die Fotos der Helden in verschiedenen Konstellationen, Anspielungen an den Film (z.B. JJ Hawkins scheint das Getränk "Slusho" zu mögen) und werden von der Seite http://projectcloverfield.com/cast verlinkt (scheint offiziell zu sein, ist aber kurzeitig offline).

Sunday, July 29, 2007

1-18-08 aka Cloverfield



Source: imdb

Wir erleben gerade einen Viral Marketing vom Feinsten, in den Ausmassen, die ich noch nie erlebt habe.

In amerikanischen Kinos, kurz vor dem Beginn von "Transformers" läuft ein seltsamer Trailer: der Zuschauer bekommt die mit einer Amateur-Camera aufgenommenen Blair-Witch-Projekt-esken Wackeleinblicke in den fortschreitenden Weltunterang. Eine fröhlich anmutende Party zu Ehren eines gewissen Robs (er fährt nach Japan) wird abrupt durch das haarstreubende Endzeit-Szenario mit Involvierung von Etwas Animalischem unterbrochen. Die Authentizität der Kameraführung und die Qualität der Special Effects lässt auf eine High Budget Produktion schliessen, nur gibt es keinen Titel des Films, lediglich, dass es am 18. Januar 2008 gezeigt wird.

Nun sind die Zuschauer ungeduldig, und fangen an, im Internet nach weiteren Details zu suchen. Und werden sofort fündig. Auf eine überraschende, gar verstörende Weise. Sie finden folgende interessante Aspekte:

> Der Film ist ein neuer Projekt von J.J.Abrams, der mit seinen mystifizierenden Werken wie "Alias", "Lost" etc., bereits für Furore gesorgt hatte.

>Es gibt mindestens eine offizielle Homepage, nämlich http://www.1-18-08.com/
Dort sind lediglich mehrere virtuelle Schnappschüsse der Katastrophe (Anzahl steigend) zu sehen. Auf dem ersten Foto sieht man Rob, der seine Abfahrt alkoholtechnisch zelebriert. Im Hintergrund sieht man den Plakatauschnitt "WE'LL MISS (you, Rob)". Fundige Kinofreaks stellten diesen Ausschnitt auf den Kopf und lasen es als "551W 773 M" ("551 West" and "773 Avenue M"), suchten auf Google-Earth - und fanden: "I got only 2 locations, both of which were in New York near Ellis Island where the Statue of Liberty resides.". Und diese Freiheitsstatue spielt ja im Trailer eine markabre Rolle.

Auf dem anderen Foto (Datiert exakt 35 Minuten nach dem ersten) sieht man zwei erschrockene Frauen-Gesichter. Einige meinen, es sei sogar ein und dasselbe Gesicht. Die panische Stimmung deutet auf die angebrochene Katastrophe... Weiteren Fotos kommen nach und nach...

> Eine andere Seite, die man in Verbindung mit dem Projekt bringt, ist http://www.ethanhaaswasright.com/. Es ist eine Flash-animierte interaktive Website, die man erst nach Auflösung mehrerer Rätsel öffnen kann. Während des Lösens erfährt der Besucher in kleinen Videos über den aufrollenden Endzeit-Tsunami. Und am Ende erwartet den Rätsellöser eine kleine hoffnungsgebende Überraschung. Ist bei dem Besucher die Flash-Unterstützung ausgeschaltet, kommt er auf eine schlichte Page mit einem Text, der sich an Johannes-Offenbarung erinnert. Kurze Zusammenfassung des Textes: Apokalypse heute, jetzt.

J.J.Abrams leugnete angeblich offiziell die Verbindung dieser Homepage mit dem Projekt. Es entstand jedoch bereits ein Blog namens http://ethanhaaswaswrong.blogspot.com/, den "die Anderen", die Mezins gegründet haben sollen. Diese Mezin seien keine Menschenwesen und möchten jenen Ethaan Haas zum Schweigen bringen. Das machen sie in ihrem Blog auf Nepalesischer Sprache Bhasa. Wer ist denn jener Ethan Haas? Man stosst bei der Suche nach ihm auf einen alten Serial "The Class", in dem ein Protagonist so heisst. Seltsamerweise spielt eine Darstellerin, Lizzy Caplan aus diesem Serial auch in unserem Mystery-Noname-Film von J.J.Abrams mit. Ein Zufall? Eine Verbindung?


> Das Datum 18.Januar 2008 markiert den Weltuntergang, laut den Prophezeiungen eines gewissen Anastasius Balkin Zeno, der angeblich Berater vom Kaiser Zenon und seiner Frau Ariadne gewesen war. Nach dieser Prophezeiung wurde er durch die "Orthodoxe Extremisten" eliminiert. Naja, dieser Eintrag wurde kurz vor der Trailer-Premiere in die Wikipedia gestellt. Und jetzt wurde er bereits aus der Wikipedia gelöscht. Also nutzte man auch Wikipedia für Viral Marketing. (Und begegnete einem humorlosen Wikipedia-Administrator).

> eine japanische Homepage http://slusho.jp wird mit dem Projekt in Verbindung gebracht.
1.Sie wurde auch kürzlich vor dem Trailer-Start eröffnet.
2.Die Seite trägt einen offensichtlich fiktionalen Charakter.
3.Rob hat im Trailer den T-Shirt mit dem Markenzeichen Slusho
4.Slusho als Getränkt taucht nur einmal auf - in "Alias", der Agentenserie, die ebenso von J.J.Abrams produziert wird.
Es wurde mittlerweile eine neue Slusho-Seite entdeckt, die hat mehrere scheinbar zufällige Bilder, die scheinbar willkürlich mit verschiedensten Webseiten verlinkt sind, z.B. mit einem japanischen Frankenstein-Film, mit einer populär-wissenschaftlichen Seite über Genetik, mit Warner-Brothers-VIP-Sightseeing-Seite etc. Ob die Seite dem Projekt angehört oder nicht, bleibt unklar.
Klar wird lediglich, dass die Slusho-Werbungsgeschichte Hinweise auf Lovecraft und sein Cthulhu-Mythos aufweist.

Vgl: Cthulhu als ein Uraltes Wesen, das unter dem Ozean schläft und mit dem Menschen durch seine Träume kommuniziert, da das Wasser alle anderen unheilsvollen Einwirkungen verhindert.
Bei Slusho geht es um ein Mädchen, das einen Getränk entwickelte, mit dem man die Träume dieses Mädchens erleben kann, trinke man dieses Wasser.

> Mittlerweile gibt es bereits eine "offizielle" (?) Film-Website, die darauf Hinweist, der Film könnte "The Parasite" heissen.

> ein Blogger namens Jason Windsor verfolgt die Enhüllungsgeschichte in seinem Blog und findet einige sehr merkwürdige Hinweise...

Alles in allem, der Film läuft noch nicht in Kinos, mehr noch, die Dreharbeiten fingen erst Mitte Juni an. Aber die Maschinerie des Viral Marketing ist schwer in Rollen, es werden Seiten geöffnet, es wird Wikipedia gefälscht, J.J.Abrams "droht" mit weiteren grossmasstabigen Massnahmen.

Egal, wie gut oder schlecht der Film auch sein wird, seine Vorbereitung wird in die Geschichte eingehen. Als ein gigantischer Viral Marketing.

Friday, July 27, 2007

Knutomanie geht weiter

Es wurde eine 'offizielle' Biographie des kleinen Kuschelraubtieres namens Knut veröffentlicht. Ist ganze 43 Seiten doof. Unter dem trochäischen Titel "Knut der kleine Eisbärjunge". An Germanisten unter Euch: fehlt da nicht etwa eine Komma dazwischen?

Thursday, July 26, 2007

Zur Werbung

Was nutzt jenes Jonglieren mit Produkten, jenes visuelle Schütteln mit Klischees, jene endlosen Versuche, originell zu sein, und gleichzeitig für die Kunden zu werben, wo ich doch sowieso diese armseligen Erzeugnisse nicht kaufe...

Wednesday, July 25, 2007

Offensive Werbung

Nicht schwer ist sie, die Kunst der Werbung. Eines spitzfindigen Geistes Gebrauch genügt, die babylonische Völkerscharen um sich vereinen zu lassen und sie, alle Bedenken entwendend, für die eignen Zwecke zu nutzen.

Gebräuchlich ist die freundliche Werbung, die den Entgeisteten begeistert, den Ermüdeten motivieret, den Verzweifelten mit der Hoffnung füllet.

Eine andre Möglichkeit ist es, den Recipienten zu übertrampeln, damit er mit Angst im Herzen und Sorge im Geiste den Richtlinien der Werbung folgen möge. Diese Art ist zwar eher selten, jedoch diesmal bekam ich sie per elektronische Postversandtrickserei namens EMail.

Der Betreff fing denunzierend und entlarvend an: "Du hast illegale Musik auf Deinem PC".
Auch wenn dem nicht so sei, füllet eine gewisse Trübseligkeit die Seele des Lesers, der jene Zeilen im Begriff ist zu begreifen.

Zum Glück, war der komplette Betreff eher entwarnend:

Du hast illegale Musik auf Deinem PC? Aendere das jetzt...

Es wurde für ein legales Musikverbreitungssystem geworben. Doch nervös macht es schon.

Historische Wahrheit

Karl Marx hatte einen Schutzengels.

Schlüssligkeit

- Hast du es schon mal erlebt? - fragte er mich. - Du steckst deinen Schlüssel in das Schlüsselloch, doch er passt nicht.
Du suchst in deinem Schlüsselbund nach dem richtigen Schlüssel, doch findest es nicht.
Du strömst auf die Strasse.
Du läufst an die grauen Häuserkisten, an die dunklen Strassenlichtungen vorbei, vorbei an die sepiafarbenen Laternen, die kaum noch leuchten, lebendig sind nur die Motten. 
Es ist niemand zu sehen, es ist niemand zu hören, doch du läufst und läufst, bis dich die Kräfte verlassen.
In einem grünbewachsenen Park lässt du dich auf eine Bank nieder, deine Knie zittern, dein Herz kämpft mit dem Rippengerüst deiner selbst.
Und dann, zwischen den gelblich frühherbstlichen Blättern unter deinen Füssen blitzelt etwas zu dir empor.
Du biegst dich, und holst aus dem Laubchaos einen Schlüssel.
Oder gar den Schlüssel.
Du weisst nicht, ob es passt, das muss man schon vor Ort ausprobieren.
Doch du hälst diesen Schlüssel in der Hand und fühlst dich plötzlich mit dem Universum verbunden.
Alles ist da, nichts ist weg.
Du sitzt mit dem Schlüssel in deinem Faust, und auf deine Schulter fällt das herbstliche Laub. Hattest du es schon mal erlebst?

- Nein, - antwortete ich.

- Ich auch nicht, - versetzte er.

Wednesday, July 18, 2007

German Prison. A report in photos and videos...

So ist es, einmal, auf der Suche nach einer passenden Wohnung, sind wir in einem Gefängnis gelandet... In einem richtigen, deutschen...



Tag der offenen Türe


Unterwegs von einer Wohnungsbesichtigung zur anderen sind wir auf dieses dunkles Gebäude gestossen. Vor Kurzem war es noch im Betrieb, doch nun ist das Gefängnis zu einem Museum geworden.


"Bitte warten"


Das mag idiotisch klingen, doch nach so vielen analytischen Wohnungsbesichtigungen ("Oh, das Zimmer ist ganz gross!.. Nein, aber das Badezimmer ist zu eng, nur eine Duschzelle... Guck mal, die Fenster sind OK, aber leider kein Balkon...") konnten wir uns nicht anders auch hier verhalten: "Schaue mal, die Decke ist zu hoch... Und hier ist das Fenster klein, aber das Bett ist noch OK... Aber hier, schaue nur, das ist ja ein Doppelzimmer, was ein Luxus, Du..."


Gefangenenmasken. Eine alte Gravur. Warum denke ich nur an Guantamo Bay?...


Einzelhaft in Arizona.
("Arizona Alb-Dream")


Big brother is watching you


Spieglein, Spieglein an der Wand,
Wer ist der Staatsfeind in diesem Land?


Bernhard Becker war einer der Rebellen, die Ende 30-ger eine Jugendwiderstandbewegung grundeten. Er war verhaftet und in dieses Zimmer gesteckt. In der Angst vor der Folter (dass er zu schwach wird und alle seine Kontakte in Qualen verrät), beging er Selbstmord, indem er aus dem Bodenbelag mehrere Nägel herausnahm und sie verschluckte.


Die einzige auf diesem Stock Badeeinrichtung.


Moderne Zelle aus der Vogelperspektive (ein Teil der Ausstellung).


Ohne Worte.


Hinter dem Glas


Lachen im Gefängnishof.


Gefängnishof im Himmel.


Stacheldrahtzaun.

Und hier zwei Videos.

72





What a great weather...




Tuesday, July 17, 2007

Tempora Mutatur...

...und wir mit ihnen, meine werten Leser. Nur die geistige Beschränktheit überwindet die Zeit und den Raum, die Sturrheit und Verliebtheit in Stereotypen - und vor allem in sich selbst. Dabei wird darüber nicht reflektiert, dass das, was heute als übel postuliert wird, früher das Gute bedeutete - und umgekehrt, und auch gleichzeitig gleichwertig. Der Mensch strebt stets an, die Symbolen zu erheischen, jedoch nicht, um sie zu Begreifen oder gar zu hinterfragen. Nein, um sie zu zweckentfremden. Es geht nur um das Eigene, um den Status, um die Macht.

Jetzt gerade höre ich "Gaudeamus Igitur" hinter dem Fenster erschallen. Früher wurde dieses lustges Liedchen in den Studentenkneipen (etwa wie Auerbachs Keller) unter intensivem Alkoholrausch fröhlich und kumpelhaft gesungen, was sage ich, gebrüllt. Denn auch der Text an sich, der ganz und gar unter dem Zeichen von "Carpe diem" konzipiert ist, regt zum Hedonistischen an: "So wollen wir uns freuen, solange wir jung sind". Es wurde gesungen, gepöbelt, gerulpst und gevogelt, bis der Rektor kommt.

Nun aber, in strenge Reihen, in feierlichen Fracks und Anzüge gekleidet, besingen brav und tugendhaft die Chöre die Authorität "Universität", indem sie - ohne darüber nachzudenken - als ein traditionelles Lied ausgerechnet Hedonistenhymnus "Gaudeamus Igitur" gewissenhaft meistern. Eine Tradition, die aber ganz anders rezipiert wird, wenn man es denn so will.

Die Symbole haben längst die Macht übernommen, und dieses Problem erkennen leider nur noch die Boten der Postmoderne, Strukturalisten, Semiotiker und andere einsame Vogel unseres reichen Panoptikums names Erde...

Don Juan

Diese Söhne des Südens, mit heissem Blut und voller emotio.
Heute, beim Bäcker, sah ich einen Spainier, der zu der niedlichen Kassiererin sagte:
- Bitte klein Café í un Schokocorazón.

Wednesday, July 11, 2007

Cloverfield

Dieser Film macht mich irgendwie wahnsinnig, auch nur noch als Trailer.

Übrigens, diese Seite soll irgendwelche Verbindungen mit dem Film haben.
http://www.ethanhaaswasright.com/
Mal sehen...